Sonntag, 24. Januar 2010

Cannabis TV

Endocannabinoid System Network (ECSN)


The mission of the Endocannabinoid System Network (ECSN) is to serve as a multifaceted educational resource that will help scientists and clinicians understand and communicate the mechanisms and functions of the endocannabinoid system (ECS) integrating knowledge of the cellular/molecular basis with the neural and systemic effects.

http://www.endocannabinoid.net/

Hanf - Eine Pflanze mit vielen Gesichtern

Dienstag, 12. Januar 2010

Die lustige Hanffibel


YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=Py7FHLlh-5s

Archive: http://www.archive.org/details/DieLustigeHanffibel

karo4tel: http://www.karo4tel.de/hanf/ANBAU.HTM

Hanf-Info: http://www.hanf-info.net/fibel.htm

Samstag, 9. Januar 2010

Hanf - Rückkehr eines Klassikers (1996)

Freitag, 8. Januar 2010

Quergefragt: Cannabis,... brauchen wir ein Recht auf Rausch?



Quergefragt - Cannabis, Caipirinha, Camel - Brauchen wir ein Recht auf Rausch?

cannabislegal: http://www.cannabislegal.de/cln/cln094.htm#9

ave.de: http://www.ave.de/sendungen/quergefragt/details/article/quergefragt-cannabis-caipirinha-camel-brauchen-wir-ein-recht-auf-rausch.html

YouTube: http://www.youtube.com/view_play_list?p=9565D19D6FBEA43A

Donnerstag, 7. Januar 2010

Cannabis als Medizin - vor dem Gesundheitsausschuss 2008



Cannabis als Medizin -- vor dem Gesundheitsausschuss 2008

Antrag der Abgeordneten Monika Knoche, Dr. Martina Bunge, Dr. Ilja Seifert, Frank Spieth und der Fraktion DIE LINKE sowie der Abgeordneten Dr. Harald Terpe, Birgitt Bender, Elisabeth Scharfenberg, weiterer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf Legalisierung von Cannabis als Medizin vor dem Gesundheitsausschuss deutschen Bundestag 15. Oktober 2008.

Archive: http://www.archive.org/details/CannabisAlsMedizin-VorDemGesundheitsausschuss2008

Bundestag Textarchiv: http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2008/22381411_kw42_gesundheit/index.html

YouTube: http://www.youtube.com/view_play_list?p=1005FC5A90ED3287

Cannabis als Medikament nicht freigegeben: http://www.bundestag.de/presse/hib/2008_12/2008_330/02.html

Stellungnahme des SCM: http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse/a14/anhoerungen/2008/097/stllg/SCM.pdf

Freitag, 1. Januar 2010

Hanf: Das Milliarden-Dollar-Kraut



GoogleVideo: videoplay?docid=6227764886026539612#

Marihuana, Cannabis, Gras - alles verschiedene Bezeichnungen für ein und dieselbe Pflanze: Hanf.

Seit 50 Jahren ist Hanf die populärste illegale Droge der Welt. Davor war das Kraut eine der weltweit bedeutendsten Kulturpflanzen. Noch im letzten Jahrhundert wurde seine robuste Faser zu Papier, Textilien und Seilen verarbeitet. Aus Hanfsamen wurden Nahrungsmittel und Öl gewonnen, aus den Blüten Medizin.

Warum die weltweite Dämonisierung der uralten Nutzpflanze Marihuana? Wieso diese militärische Kriegsführung gegen das vom Stängel bis zum Samen vollständig verwertbare Milliarden Dollar Kraut?

"Wenn Angst und Ablehnung der Leute beim Thema Marihuana einmal verschwunden sind und sie darin keine Droge, sondern eine normale Nutzpflanze sehen, dann wäre der Hanfanbau eine feine Sache."

"Marihuana ist eines der wertvollsten pflanzlichen Medikamente der Welt. Es hilft bei grünem Star, Epilepsie, Asthma, Menstruationskrämpfen, Schlaflosigkeit, Essstörungen, Muskelfehlspannungen. Aber die Pharmaindustrie sah diese ganze Negativpropaganda mit an und hielt den Mund. Niemand kümmert sich um die andere Seite. Unser Magazin ist die einzige Informationsquelle über den Nutzen der Pflanze."

HIGH TIMES ist weltweit das einzige Magazin, das sich ganz dem Marihuana verschrieben hat und der konventionellen einseitigen Meinung sachliche Information entgegensetzen will.

Auf der Suche nach Alternativen für die holländische Landwirtschaft haben sich auch 40 Wissenschaftler drei Jahre lang ganz dem Hanf gewidmet.

"Ich bin wirklich sehr begeistert von Hanf. Diese uralte Nutzpflanze ist völlig zu Unrecht untergegangen. Deshalb bin ich jetzt richtig stolz, an ihrem Comeback mitzuarbeiten. Die Samen enthalten Öl und Proteine, also hochwertige Nahrungsmittel für Mensch und für Tier. Als ich vor kurzem im Hanfforschungsinstitut der Ukraine war, gab es zum Beispiel Hanföl als Salatdressing. Auch industriell, etwa als Trockenmittel bei der Herstellung von Farbe, kann es vielfach verwendet werden."

Die größten Marktchancen fanden die Holländer aber in der Papierproduktion aus Hanf. Sie verarbeiten ihn mit verschiedenen Methoden zu Brei.

Alles, was Holzfasern enthält, kann auch aus Hanf hergestellt werden. Von Pappe bis Zeitungen, von Kosmetiktüchern bis Bibelpapier. Und das immer wieder. Beeindruckende 70 Prozent des Altpapiers werden in Holland recycelt. Nur: Je mehr Papier wiederverwertet wird, desto schwächer wird das Endprodukt. Die robuste Hanffaser bringt die ideale Verstärkung ins Recyclingpapier und füllt eine Marktlücke, in der jährlich Milliarden Dollar stecken.

Im amerikanischen Bundesstaat Oregon gibt es sowohl einige der größten Rotholzwälder, als auch einige der größten Holzschnitzel- und Fasermühlen der USA. Der Besitzer des größten Holzlagers im Staat steht voll auf Hanf. Nicht nur als Papier, sondern auch als alternativer Rohstoff für die Massivbauindustrie.

"Wir sind seit vielen Jahren in der Holzindustrie und wir fressen buchstäblich Millionen Hektar Wald weg wegen des Fasergehaltes der Bäume. Die meisten Bäume werden tatsächlich nur als Faserlieferanten genutzt, nicht als Baumaterial. Wir brauchen dringend einen sich nicht verknappenden Ersatz für Holz. Wenn wir Hanf als Faserrohstoff benutzen und es in der Menge anbauen, die wir brauchen, dann sinkt auch der Preis. Geben sie dem Hanf zwei Jahre und er wird billiger als Holz sein. Schließlich braucht das Kraut nur 120 Tage bis zur Ernte, nicht mehrere hundert Jahre. Holz oder Hanf, das ist also keine Frage."

Bills Vertrauen in die Zukunft des Hanf wird gestärkt durch die Hanfpartikelplatten, die seine Firma von der renommierten Forstwirtschaftsfakultät der Washington State Universität bezieht.

"Diese Bretter haben Weltklasse. Sind genauso gut wie die aus jeder anderen Fabrik hier und wir haben eine Menge Holzfabriken in Oregon. Eine davon, ein Stück südlich von hier, verbraucht jeden einzelnen Tag 700 Tonnen Baumfaser. Allein mit solchen Brettern machen sie drei Milliarden Dollar im Jahr. So eine Fabrik zu bauen kostet an die 100 bis 150 Millionen Dollar, deshalb ist es für uns wichtig, dass wir mit der bisherigen Technik weiterarbeiten können. Was wir zusammen mit der Washington State Universität herausgefunden haben: Hanf ist nicht nur ein prima Holzersatz, der mindestens so erstklassige Bretter wie die von der Douglas-Tanne abgibt, wir können sie auch mit der gleichen Technik herstellen.

Eines der außergewöhnlichsten unter den tausenden von Hanfprodukten ist Henry Fords Plastikauto. Es wurde 1941 mit Zellulosefasern aus Hanf, ... und Weizenstroh gebaut und sollte mit Hanföl betrieben werden. Das Plastik war leichter als Stahl und konnte trotzdem zehnmal mehr aushalten ohne zu verbeulen.

Solche vergessenen Fakten enthüllt ein Sachbuchbestseller von 1986 mit dem Originaltitel "Des Kaisers neue Kleider". Auf deutsch heißt es schnöde "Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf". Sein Autor ist bis heute ein eingeschworener Hanffan.

„Der Hanfsamen löst alle unsere Cholesterin- und sonstigen Arterienverstopfungsprobleme. Und wir haben ihn verboten. Offenbar wussten unsere Politiker nichts davon, sonst müsste man sie als geisteskrank einsperren. Wenige Leute wissen überhaupt, dass Hanf und Marihuana das gleiche sind. Bis 1973 hatte auch ich davon keine Ahnung. Ich hatte zwar gehört, dass Marihuana Hanf genannt wurde, aber dass das wörtlich gemeint war, wusste ich nicht. Was sie für illegal erklärt haben hieß ja auch "Marihuana" - mexikanischer Slang. Und sie haben es in das amerikanische Gesetz übernommen. Sie haben niemanden gesagt, dass sie Hanf verbieten.“

Die Baumwollindustrie gehört zu den größten Chemiekonsumenten der Welt. Und während die Baumwollprofite schwanken, wächst die Umweltbelastung von Ernte zu Ernte.

"Was diese Pestizidsache angeht, da hat Hanf absolute Vorteile. Viele bewässerte Ernten sind sehr stark von Chemikalien abhängig. Hanf dagegen braucht ganz wenig bis gar keine Chemie. Das finden viele Farmer gut, weil es einerseits die Kosten senkt und andererseits die Chemiebomben auf den Farmen und den Rest der Umwelt reduziert."

"Es gab verschiedene gute Gründe für den Niedergang der Hanfindustrie, aber heute gibt es eigentlich nur noch einen plausiblen Grund: Die althergebrachten Geschäftsinteressen der heutigen Industrien. Sie wollen kein Hanfrevival, weil sie den Wettbewerb mit dem Ökoprodukt scheuen. Synthetikhersteller und Benutzer von nicht erneuerbaren Energien können in so einem Wettbewerb gar nicht mithalten."

Die Überzeugung, dass hinter dem Hanfverbot vor allem kommerzielle Interessen standen stützt sich auch auf einen weiteren Sinneswandel in der US-Regierung fünf Jahre später. Während des Zweiten Weltkriegs, als die Nylonindustrie noch in den Kinderschuhen steckte, beklagte Amerika plötzlich einen akuten Mangel an Tauwerk. Und die Regierung rief Farmer lautstark zum Anbau des gerade erst dämonisierten Hanfs auf.

"Hanf für Tauwerk! Hanf für Takelage! Hanf als Schuhbänder für Millionen amerikanischer Soldatenstiefel! Hanf für unsere Fallschirmspringer! Hanf für den Sieg!"

Bei Kriegsende wurde Hanf nicht mehr gebraucht. Jetzt wurde dem Militär der Kampf gegen seinen bisherigen Alliierten befohlen.

"Marihuana ist ein Unkraut und verbreitet sich wie Brennnessel, wenn es einmal keimt! Aber die Truppe mit den Flammenwerfern hat die Situation voll im Griff."

Mit solchen Aktionen begann der heutige Krieg gegen Marihuana. Harry Anslinger hat ihn bis in die Vereinten Nationen hinein geschürt. Als amerikanischer Repräsentant im UN-Drogenkomitee berief er reihenweise Tagungen zum weltweiten Verbot der Pflanze ein.

"In den USA bekommt kaum jemand Unterstützung von der Regierung, wenn er keinen Plan zur Ausrottung von Hanf hat. Nehmen wir das Beispiel Bangladesh: Bang heißt übersetzt Marihuana. Bangladesh heißt "Marihuanalandbewohner". Und wir sind da unter einem politischen Vorwand hin und haben sämtliche Hanffelder niedergemacht. Alles was diese Hügel zusammengehalten hat. Und plötzlich wurde das ganze Land überflutet. Das ist doch Wahnsinn! Rassenmord an einer Pflanze."

Das Verbot hat Marihuana per Gramm teurer als Gold gemacht. Weltweit ist es das Multimilliarden-Dollar-Kraut für kriminelle Imperien geworden.

"Wir haben noch keine einzige Antwort auf das Waldsterben. Keine einzige Alternative zum weltweiten Kahlschlag. Eine Gruppe sagt: Hört auf Bäume zu fällen! Die andere sagt: Fällen wir sie alle! Dabei ist es doch ganz einfach: Baum ist Faser, Hanf ist Faser, und Hanf ist die viel bessere Faser."

"Also, wenn Hanfprodukte, wie Papier, Faser und Ethanol vernünftig vermarktet werden, dann sehe ich Cannabis klar als das Milliarden-Dollar-Kraut für die Jahrtausendwende."

Archive: http://www.archive.org/details/Hanf-DasMilliarden-dollar-kraut

Blogspot: http://hanfbildung.blogspot.com/2009/10/hanf-das-milliarden-dollar-kraut.html

Q21 - Cannabis: Heilmittel oder Droge?



Medical use of Cannabis:
cologne-model.com/Cannabis01.php
Medical use of Cannabis (PDF):
cologne-model.com/pdf/2007-01-22_15-23-55.pdf

facebook.com/robert.gorter

Endlich schmerzfrei: Cannabis hat Ute Köhler nach 14 quälenden Jahren von ihren chronischen Schmerzen befreit... Cannabis: Wunderheilmittel oder gefährliche Droge?

YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=_X78xpNGqiE
http://www.youtube.com/user/hanfstaat#grid/user/DCE0C47119665197

Wissenshunger - Hanf - Lebensmittel aus dem Powerkorn



* powercorn - Die Spezialisten für Lebensmittel aus Hanfsamen, Hanföl - Hanflebensmittel
* Hanföl, Hanfsamen - Lebensmittel aus Hanf : Hanf Haus Online Shop
* Lebensmittel, Kosmetik und Taschen aus Hanf im hanf-natur-shop
* InGardens: Videos-Hanfsamen

Partyfood 2.0: saferparty.ch/download/file/PartyFood%202_0%20by%20Tina%20Loosli.pdf

Cannabinoide: potenzielle Antitumorwirkstoffe?

Manuel Guzmán
Manuel Guzman
Institut für Biochemie und molekulare Biochemie I, Fachbereich Biologie, Complutense-Universität, 28040 Madrid, Spanien

Zusammenfassung

Cannabinoide, die aktiven Bestandteile von Cannabis sativa L., wirken im Körper, indem sie endogene Substanzen - die Endocannabinoide - imitieren, die spezifische Rezeptoren an der Zelloberfläche aktivieren. Cannabinoide üben bei Krebspatienten lindernde Wirkungen aus. Beispielsweise hemmen sie die Chemotherapie-induzierte Übelkeit und das Erbrechen, stimulierenden den Appetit und lindern Schmerzen. Zudem hemmen Cannabinoide bei Labortieren das Tumorwachstum. Dies geschieht durch eine Beeinflussung wichtiger Zellsignalwege, die zur Induktion von Antitumorwirkungen wie beispielsweise den apoptotischen Tod von Tumorzellen sowie zur Hemmung der Blutgefäßneubildung bei Tumoren führt. Es ist von Interesse, dass Cannabinoide selektive Antitumorsubstanzen zu sein scheinen, da sie Tumorzellen töten können, ohne die Lebensfähigkeit ihrer nicht veränderten Ebenbilder signifikant zu beeinträchtigen. Auf der Basis dieser vorklinischen Befunde wurde jüngst eine klinische Pilotstudie mit Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) bei Patienten mit rezidivierendem Glioblastoma multiforme durchgeführt. Das ausreichende Sicherheitsprofil von THC könnte zusammen mit seiner möglichen wachstumshemmenden Wirkung auf Tumorzellen die Basis für zukünftige Studien zur Erforschung der möglichen Antitumorwirksamkeit von Cannabinoiden liefern.

Stichwörter: Cannabinoid, Rezeptor, Tumor, Krebs, Apoptose, Angiogenese, experimentelle Therapieverfahren, klinische Studie.

Cannabinoide: potenzielle Antitumorwirkstoffe?
Manuel Guzmán
Cannabinoids 2006;1(2):17-20 (10.12.2006)
[ Kurzfassung ] [ PDF des gesamten Artikels ]

Drogenpolitik - Die letzte Bastion der Planwirtschaft

PDF: bisdro.uni-bremen.de/FSQUENSEL/bossong_scheerer.pdf

Die gegenwärtige bundesrepublikanische – konservative, liberale wie auch radikale – Diskussion der Drogenfrage wird durch eine Grundeinstellung beherrscht, die lediglich die sogenannten illegalen Drogen sieht und diese nur unter dem ‚Sünden-Paradigma’ wahrnimmt, und die dementsprechend nur nach deren schlechten Ursachen wie nach deren schlechten Folgen sucht.

Nirgendwo vermochte eine Planwirtschaft zu existieren, die nicht von einem komplexen System illegaler Tauschbeziehungen flankiert oder überlagert gewesen wäre.

Tatsächlich liegt der wichtigste Grund für das Verbot der Drogen in der Überzeugung, dass sie – anders als Alkohol und Tabak – nicht nur eine Minderheit von KonsumentInnen zerstörten, sondern im Normalfall so wirkten. Während es einige heroische Individuen geben mag, die sich trotz des Kontakts mit den Rauschgiften vor einem Abgleiten in die Sucht bewahren könnten, siege in der Regel bei diesen dangerous drugs die Droge über den Menschen. Deshalb die Notwendigkeit – selbst der liberalsten Gesellschaften –, die Entscheidung über den Kauf und Konsum von Drogen nicht jedem Bürger selbst zu überlassen, nur um dann passiv der Zerstörung seines Willens, seiner Arbeitskraft und seiner Existenz zuzusehen. Im folgenden geht es um nicht mehr und nicht weniger als den Versuch, diese Grundannahme als den größten und entscheidenden Irrtum der Drogenpolitik zu problematisieren.

Alle Drogen sind domestizierbar

Wenn es als der wichtigste Unterschied zwischen Genussmitteln und Rauschgiften angesehen wird, dass Genussmittel im Regelfall dem Markt überantwortet werden können, während Rauschgifte so stark sind, dass sie im Regelfall auch von „normalen erwachsenen Bürgern“ nicht selbstverantwortlich benutzt werden können, dann steht und fällt die Legitimation der geteilten Drogenpolitik mit der Frage, ob die verbotenen Drogen tatsächlich „normalerweise“ diese Folgen zeitigen.

Sollte man also die weichen Drogen in irgend einer Form legal zugänglich machen? Ideen und so manche politischen Initiativen existieren bereits. In den Niederlanden ist der Konsum faktisch entkriminalisiert. Und nichts ist passiert. Weder hat sich der Konsum ausgebreitet – noch gibt es einen besonders hohen Anteil von „Problemkonsumenten“. Im Regelfall beherrscht der Mensch die Droge.

Machen Suchtgifte süchtig? – Neue Antworten

Der Stand des Wissens hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten grundlegend verändert. Heute weiß man: Die These, dass Rausch- bzw. Suchtgifte ihre Konsumenten gleichsam per se und im Regelfall süchtig machen, ist zu schlicht und schlicht falsch. Das gilt für Cannabis und Heroin, aber auch für Kokain und vermutlich sogar für Crack.

Die Schlussfolgerung

Es führt kein Weg an der Schlussfolgerung aus diesen Befunden vorbei. Wenn wir es für richtig halten, die heute schon legalen Genussmittel auch weiterhin legal zu halten – und wenn wir dieser Ansicht sind, weil wir uns einem freiheitlichen Menschenbild verpflichtet fühlen, das jede unnötige Bevormundung der Bürger als einer offenen Gesellschaft nicht würdig ablehnt, sondern statt dessen auf die Mündigkeit der Bürger, in unserem Fall: die Drogenmündigkeit (Gundula Barsch), also die Einsichts- und Lernfähigkeit des einzelnen als einer unverrückbaren Grundprämisse unserer Gesellschaft setzen, – dann gibt es keinen Grund mehr dafür, die Spaltung der Drogen in legale und illegale aufrecht zu erhalten. Die Drogenpolitik darf nicht nur, sie muss dann wiedervereinigt werden (sie war es ja bis in das späte 19. Jahrhundert hinein schon gewesen). Sofern die Konsequenzen des Konsums von Crack nicht prinzipiell andere sind als die des Konsums von Alkohol, dann gelten die Freiheitsgrenzen, die für Alkohol gelten, im Prinzip (nicht im Detail) auch für die heute (ungerechtfertigterweise noch) verbotenen Drogen.

Man könnte dann endlich auch ohne Reue auf die heutige Planwirtschaft im Drogensektor verzichten – einen Fremdkörper in unserem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, der zugunsten einer hehren, aber auf falschen Voraussetzungen aufbauenden Illusion viel unnötiges Leid – von den materiellen Kosten ganz zu schweigen – verursacht hat.

Das Scheitern der Planwirtschaft

Fast überall auf der Welt konnte man in den letzten Jahrzehnten das Scheitern der Planwirtschaft beobachten. Merkwürdigerweise zeigte man aber nur mit dem Finger auf andere Staaten und Systeme, ohne naheliegende Parallelen zu den eigenen Wirtschaftssystemen zu entdecken. Der Bevölkerung westlicher Staaten ist nicht einmal bewusst, dass es vor allem eine planwirtschaftliche Enklave auch in ihren Gesellschaften gibt, die nicht besser funktioniert als die Planwirtschaft sowjetischen Stils – und die auf Dauer ebenso wenig zu retten sein wird wie diese.
Offenbar haben wir es hier mit einem ultrastabilen „Gedankengefängnis“ der von Stephan Quensel begrifflich geprägten (sowie von ihm und z.B. auf wunderbare Art auch von Christian Marzahn analysierten) Art zu tun. Man sitzt im Gefängnis der Planwirtschaft und bemerkt es nicht einmal. Man lebt mit den fulminanten und verheerenden Nebenwirkungen dieser Kommandowirtschaft und begreift es nicht einmal. Dabei ist das System, das von seinen Erfindern selbst ganz öffentlich als Planwirtschaft gepriesen wurde, damals wie heute dasselbe.

Im Prinzip, so glaubt man, ist das Kontrollsystem [...] perfekt. Man feiert ausdrücklich „die lückenlose Regelung einer ganzen Industrie und eines Handels, der sich über die ganze Erde erstreckt“. Man feiert ausdrücklich ein System, das man, wie es in der Broschüre des Völkerbundes von 1934 hieß, „gewöhnlich ‚Planwirtschaft’ nennt.“

Der Völkerbund heißt heute UNO. Das Opium-Zentralkomitee heißt heute International Narcotics Control Board. Statt in Genf sitzt man in Wien. Der Name Planwirtschaft ist aus dem Vokabular gestrichen. Betrieben wird sie freilich wie eh und je. Wie bei jeder Planwirtschaft, so hilft auch hier eine Art rhetorischer Selbstsuggestion über mögliche Zweifel und Anfechtungen hinweg. Man gratuliert sich dauernd selbst zu den schönsten Erfolgen und freut sich auf den nahen Sieg.

Wie auch die sowjetische, so funktioniert die Drogenplanwirtschaft auf dem Papier auf bewundernswerte Weise. Die Globalzentrale ermittelt den Bedarf eines jeden Staates und genehmigt den berechtigten Bedarf. Gerechnet wird in Gramm. So hatte z.B. Deutschland einen Bedarf von 10. 000 Gramm Kokain (und Null Gramm Cannabis) angemeldet. Das Zentralkomitee hat den Bedarf bestätigt und sorgt für Anbau und pünktliche Lieferung. Alles funktioniert zur Zufriedenheit.
Doch wie in der Sowjetunion, wo auch immer alles zur Zufriedenheit funktionierte, und wo doch neben dem Bedarf immer noch ein weiterer – und weitaus größerer – Bedarf an Schuhen und Fleisch, an Hüten und Hühnern, an Jeans und an Joghurt bestand, den ein riesenhafter und schwungvoller Schwarzhandel freilich völlig unkontrolliert von den Behörden zu befriedigen suchte, so hat auch die Drogenplanwirtschaft schon lange einen großen Bruder, der den legalen Handel um ein Vielhundertfaches, wenn nicht um ein Tausendfaches überragt. Es ist wie in der Sowjetunion. Denn je weiter sich die bürokratische Bedarfsfeststellung von den Bedürfnissen der Bevölkerung entfernt, desto mächtiger werden Schwarzhändler, Schmuggler und Mafiosi.

Der Drogenschwarzmarkt kann sich mit dem Schwarzmarkt, der in den letzten Jahren des Sowjetimperiums herrschte, durchaus messen.

Was ist heute Drogenpolitik? Der martialische, aber hilflose, der für die Menschen gedachte, aber gegen sie wirkende Versuch, mit den Folgen der fehlgeschlagenen Planwirtschaft zurechtzukommen.

Eine künftige Drogengesetzgebung sollte sich wie die alte am bestmöglichen Kenntnisstand über den Normalfall des Konsums orientieren. Da sich gerade dieses Wissen radikal geändert hat, können die Regeln nicht dieselben bleiben. Drogen sind – neben anderen Verwendungsweisen, die sie dann auch zu etwas anderem werden lassen – vor allem eines: Genussmittel. Wenn wir für die Anerkennung der Legitimität der Bedürfnisse einstehen, stehen wir auch für unsere eigenen Rechte ein. Einem gesellschaftspolitischen Engagement gegenüber, das hingegen immer nur verbissen für die Anderen kämpft (und das Recht auf Genuss normalerweise nicht zum Kernbereich der Persönlichkeitsrecht zählt), ist größte Vorsicht angebracht. Der Rioja, den diese Leute allenfalls mal trinken, sei ihnen missgönnt.

Wie kann man Wein genießen, wenn sich in derselben Gesellschaft die Freunde eines Joints oder einer Opiumpfeife wie Aussätzige verstecken müssen?

* Drogenbeauftragte der Bundesregierung: fdpbundestagsfraktion.wordpress.com/2009/11/21/mechthild-dyckmans-erster-tag-im-ministerium/

Sebastian Scheerer und Horst Bossong:
Drogenpolitik - Die letzte Bastion der Planwirtschaft (PDF)

Hanf: Heilmittel oder Höllenkraut



Hanf: Heilmittel oder Höllenkraut?
Le Cannabis en questions

Hanf und Cannabis bezeichnen dieselbe Pflanze. Aus ihren Fasern wird Rohstoff gewonnen, aus ihren Blüten die Droge Haschisch. Der Gehalt des rauscherzeugenden Wirkstoffs ist allerdings je nach Hanfsorte unterschiedlich.

Auch die Frage des Cannabis-Konsums und seiner Schädlichkeit wird neu diskutiert. Allerdings: In Frankreich ist jeder Konsum von Cannabis verboten. In Deutschland ist man nicht ganz so rigoros, der private Konsum ist nicht legal, aber straffrei.

Weder in Frankreich noch in Deutschland darf reines Cannabis-Extrakt zu therapeutischen Zwecken verwendet werden, obgleich aktuelle Studien belegen, dass die Nebenwirkungen im Vergleich zu anderen Mitteln wie Antidepressiva oder Morphium gering sind. [...]

Passe-partout fragte Verantwortliche und Betroffene nach ihrer Einschätzung der Pflanze Hanf - Heilmittel oder Höllenkraut...

Passe-partout: passe-partout.de/content_de/20030207/index.php

Komplettes Filmskript: passe-partout.de/content_de/20030207/04_01.php

YouTube: youtube.com/user/hanfstaat#grid/user/D3D213AB2EDF7D5B

Aerogarden

Growing Weed in the AeroGarden Delux from RastaMon on Vimeo.

Aerogarden™ - automatisches Mini-Gewächshaus

Mit dem Aerogarden Mini-Gewächshaus lassen sich bequem Kräuter, Salat, Tomaten oder Chilischoten auf der Fensterbank oder irgendwo anders in der Wohnung züchten. Dabei benötigt man keinen "grünen Daumen", denn das Aerogarden Mini-Gewächshaus versorgt die Pflanzen, dank NASA-getesteter Technologie, vollständig und automatisch selbst mit der optimalen Licht-, Wasser- und Nährstoffmenge. Umständliches und schmutziges Hantieren mit Erde, Dünger usw. ist dabei völlig unnötig. Das Aerogarden Mini-Gewächshaus arbeitet völlig ohne Erde.

AeroGarden Petunia Timelapse from Sensei Studios on Vimeo.

Ein kleiner Elektromotor pumpt immer die richtige Menge Wasser und Nährstoffe zu den Pflanzpads und die speziellen Wachstumslampem sorgen für das richtige Licht und die richtige Lichtdauer. So kann man mit dem Aerogarden Mini-Gewächshaus über lange Zeit ständig neue, frische Kräuter oder Gemüse ernten. Eine Pflanzung des Aerogarden Mini-Gewächshaus sorgt so für bis zu 3 Monate frischen Salat, 4-6 Monate frische Kräuter und bis zu 6 Monate frische Kirschtomaten.
Die Ernte aus dem Aerogarden Mini-Gewächshaus kommt völlig ohne Pestizide und andere Pflanzenschutzmittel aus.

Netzwissen: netzwissen.com/kuechentechnik/aerogarden-automatisches-mini-gewaechshaus.php

Aerogarden + Lowryder #2 + Time-Lapse from I. Cognito on Vimeo.

Plantarium


Das Plantarium besteht aus einem Plexigalsgehäuse, welches mit einem speziellen Gel gefüllt ist. Dieses Gel liefert alle Nährstoffe, die eine Pflanze benötigt - nicht einmal Gießen ist mehr nötig. Zusätzlich ist das Gel auch noch durchsichtig, so dass man die Pflanzen nicht nur über der Erde beobachten kann.

Plantarium 1 - getdigital.de
Der natürliche Forschungsdrang eines Geeks kann also mühelos befriedigt werden, denn man kann nun mühelos das Wachstum der Wurzeln der Pflanzen beobachten.

plantarium2
Das Plantarium wird mit zwei verschiedenen Samen (Sonnenblumen und vierblättriger Klee) geliefert, die man nur noch auf das Gel streuen muss. Wenn die Pflanzen für das Gehäuse zu groß geworden sind, kann man den Deckel entfernen und das Gel gegen die mitgelieferte Erde ersetzen. Wahlweise kann man aber auch die Pflanze in einen normalen Blumentopf umtopfen und das mitgelieferte Ersatzgel benutzen, um weitere Pflanzen zu züchten. Das Gehäuse des Plantariums ist 13*8,5*3,5cm groß.

Plantarium 3 - getdigital.de

getDigital.de: getdigital.de/products/Plantarium

Heimatjournal - Hanf-Museum (rbb)

Heimatjournal - Hanf-Museum (RBB):
http://www.youtube.com/watch?v=WIPCEwyUYjQ

Hanfmuseum: hanfmuseum.de/
HANF e.V.: hanflobby.de/
Schaubild Hanfmuseum
Dieses Schaubild stellt die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Hanfpflanze dar

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Wikipedia und Hanf

Wikipedia

Hanf
Deutscher Hanf Verband
Hanfmuseum
Cannabinoide
Endocannabinoid-System
Raphael Mechoulam

Wikipedia:
Das Schweigen der Lemmata
FAZ.NET: faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~E41FDEE69CDBF43359B553F15C90F998B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

taz.de: Die Weisheit der vielen (Aus Le Monde diplomatique)

ZEIT ONLINE: zeit.de/suche/index?q=wikipedia

Cannabinoide gegen Krebs



* Internet Archive: Free Download: "Run From The Cure - The Rick Simpson Story" with german subtitles
Die wahre Geschichte über die Heilkraft von Hanf, von Rick Simpson, dem Mann, der Krebs mit Hanföl geheilt hat. phoenixtears.ca/make.php

* Cannabis gegen Krebs
Gamma-Herpes-Viren werden an der Replikation gehindert: Tetrahydrocannabinol, verantwortlich für die psychoaktive Wirkung von Cannabis, kann laut neuesten Forschungen die Verbreitung von Krebs im Körper unterbinden

* Cannabis gegen Krebs: Rostocker Pharmakologen entdecken neuen Wirkmechanismus
Pharmakologen vom Universitätsklinikum Rostock ist es gelungen, einen neuen Mechanismus der Antikrebswirkung von Cannabinoiden nachzuweisen. Diese Substanzen, die auch in der Cannabis-Pflanze zu finden sind, blockieren über die Bildung eines Hemmstoffs bestimmte Enzyme, mit deren Hilfe sich Krebszellen ungehindert im Körper ausbreiten.

* Cannabis zerstört Leukämie-Krebszellen - pressetext.deutschland
London/Bonn (pte/01.03.2006/06:05) - Englische Wissenschaftler haben entdeckt, dass der Cannabis-Stoff Tetrahydrocannabinol (THC) Krebszellen zerstört.

* Gute Drogen: Hanf blockiert Krebs - taz.de
Der Cannabiswirkstoff CBD kann die Ausbreitung von Metastasen verhindern, darauf weisen neue Studien hin. Doch die Wirkung muss noch am Patienten getestet werden.

3sat: Cannabis-Inhaltstoff THC hemmt Ausbreitung von Krebs

IACM: Cannabinoide: potenzielle Antitumorwirkstoffe?

Open Directory: Hanf

DMOZ
World: Deutsch: Gesellschaft: Drogen: Arten: Hanf

* Anbau (3)
* Foren (7)
* Online-Shops@ (20)

* Politik und Legalisierung (7)
* Wissenschaft (3)
* Zeitschriften und Online-Magazine (4)

* Cannabis, die alternative, aber (noch) verbotene Medizin - Cannabis (Hanf,Haschisch,Marihuana) Informationen, die die Droge zur Hilfe werden lassen. Rat für Gesundheit und alternative Medizin. Forschungsberichte und Ärzte bestätigen das Heilmittel Cannabis
* Die Cannabisseite - Informationen über Cannabis in der Medizin und in anderen Bereichen.
* Grüne Hilfe Netzwerk e.V. - Der Verein ist eine spendenfinanzierte Erste Hilfe für Hanffreunde die mit der Justiz zusammengestoßen sind und Betreuung von Menschen, die wegen Hanf in Haft sitzen.
* Hanf Museum Berlin - Besucherinformationen, Neuigkeiten zu Veranstaltungen im Museum und Cafe und Links zu anderen Hanf-Seiten
* Hanfnet - Das Netzwerk für die Pflanze verbindet Hanffreunde, Legalisierer, Projekte und Aktionen sowie Termine.
* Die Hanfplantage - Bietet Informationen über Hanfkonsum, ausführliche Joint und Bongbauanleitungen und Cannabis-Alchemie.
* Hanf-Selbstmedikation - Informationen und Interviews zur Selbstmedikation bei chronischen Erkrankungen.
* Marihuana.at - Cannabiszentrierte Seite mit einem Forensystem und einer fragmentarischen Presseschau.
* Nova-Institut GmbH - Eine umfassende Site zum Thema Hanf mit News, Links und Hintergrundinfos. Mit Industrieliste, die Hersteller, Verkäufer, Marketer und sonstige Leute rund um den Hanf auflistet.
* Schweizer Hanf Koordination (SHK) - Der Verband von Hanffirmen stellt sich und seine Arbeitsgruppen vor, und bietet ein Verzeichnis der Mitgliedsfirmen. Mit Informationen zu Hanf und Hanfverboten, Veranstaltungskalender und Archiv.
* Zaphods Cannabis-Seiten - Ein humorvolles Projekt rund um Hanf als Rauschmittel, mit Schwerpunkt Politik und Userinformation.

# Usenet de.sci.medizin.cannabis - news: - Google Groups
# Usenet alt.drugs.pot.cultivation - news: - Google Groups
# Usenet rec.drugs.cannabis - news: - Google Groups
* Usenet alt.drugs.pot - news: - Google Groups
* Usenet alt.hemp - news: - Google Groups

Infoheft zur Cannabislegalisierung

Infoheft zur Cannabislegalisierung

Reform braucht Informationen
Wenn Reformen zu Cannabis stattfinden sollen, muss das Thema zuvor öffentlich diskutiert werden. Das geht nicht ohne sachliche Informationen. Der Verein für Drogenpolitik e.V. (VfD) bietet zu diesem Zweck das 36-seitige Info-Heft "Cannabisreform in Deutschland: Argumente und Fakten" an. Darin hat cannabislegal.de seine Argumentesammlung und die wichtigsten Statistiken zusammengefasst, Vorschläge für Reformen, Infos zum VfD und viele Links. Mit diesem Heft unterstützen wir DieCannabisKampagne von akzept e.V.

Infoheft zur Cannabislegalisierung: http://cannabislegal.de/infoheft/ci2.htm

* DOC: http://www.drogenpolitik.org/download/caninfo/ci2.doc
* PDF: http://www.drogenpolitik.org/download/caninfo/ci2.pdf
* RTF: http://www.drogenpolitik.org/download/caninfo/ci2.rtf

Gründe für die Legalisierung von Cannabis:

* Trennung der Märkte
* Bessere Qualität
* Kein Suchtpotential, kaum Gewöhnung
* Haschisch ist nicht giftig
* Haschisch ist kulturell weltweit integriert
* Haschisch ist keine Einstiegsdroge
* Entlastung der Verfolgungsbehörden
* Glaubwürdigkeitsverlust aller staatlichen Behörden und Instanzen
* Cannabis als Nutzpflanze

Drogen-Aufklärung: gruende-fuer-die-legalisierung-von-cannabis

Pflanzenhacken - Züchten 2.0



Ob Tomaten, Zitronen oder Cannabis: Nutzpflanzen werden längst nicht mehr konventionell in Erde gezüchtet. Von der Auswahl des Saat- und Erbguts bis zur Ernte ist der Anbau von Pflanzen aller Art ein schwieriges, aber spannendes Thema. Die von der Industrie angestellte Forschung hilft auch dem Hobbyzüchter: Pflanzen, die ohne Erde kultiviert und wenige Wochen nach der “Aussaat” erntereif sind, gehören längst nicht mehr in Science-Fiction-Filme, sondern in den Keller des geneigten Bastlers. Dieser Vortrag soll aufzeigen, dass nicht nur bei Bits’n’Bytes, sondern auch bei Obst und Gemüse durchaus hackbares Potential besteht.

http://media.ccc.de/browse/congress/2008/25c3-2952-de-pflanzenhacken.html

ftp://ftp.ccc.de/congress/25c3/video_h264_720x576/25c3-2952-de-pflanzenhacken.mp4

http://entropia.de/wiki/GPN7:Pflanzen_wachsen_f%C3%BCr_Geeks

http://www.youtube.com/user/hanfstaat#grid/user/6BFDB86C6EE69A8A

Drugs World Visualization

Drugs World Visualization Beautiful Information
I like the way Cannabis comes out as a SUPER DRUG. The only stimulating-hallucinogenic depressant with anti-psychotic properties. And it grows out of the ground!

Information Is Beautiful: visualizations/drugs-world/
PDF: infobeautiful.s3.amazonaws.com/drugsworld.pdf
Can Drugs Make You Happy?

Phyto-Inhalation: AroMed Vaporizer & Volcano Verdampfungssystem

Phyto Inhalation - Heilkräuter und Vaporizer. Eine Einführung in die Technik sanfter Inhalation
Phyto Inhalation - Heilkräuter und Vaporizer
sensatonics: Heilpflanzen / Naturerfahrung
Azarius: azarius.net/bookshop/german_books/phyto_inhalation/
Syntropia: syntropia.de/phytoinhalation-p-4979.html
DeutschesFachbuch.de: deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3922708366

Vaporisieren und Phyto-Inhalation


Vaporisieren wird oft auch als Phyto-Inhalation bezeichnet. Dieser Begriff hängt mit dem allseits bekannten Begriff Phytopharmaka zusammen. Phytopharmaka bezeichnet alle Heilpflanzen und ihre Wirkstoffe, die Phyto-Inhalation meint das Einatmen dieser in Heilpflanzen enthaltenen Wirkstoffe. Phytoinhalation gehört zu einem noch relativ neuen Teil der Inhalationstechnik, stellt aber bereits eine Therapieform, die alternativ zur Schulmedizin und ihren medikamentösen Behandlungen eingesetzt werden kann, dar. Die Phyto-Inhalation kann nur in Kombination mit einem Vaporizer funktionieren

Telepolis: Cannabis-Inhalator
TELEPOLIS

AroMed Vaporizer: aromed.com/de/aromed.html
Aromed Verdampfer

Volcano Verdampfungssystem: storz-bickel.com/verdampfer/volcano-verdampfungssystem.html
Volcano Verdampfungssystem Vaporizer Verdampfer

Die Linke legt Große Anfrage zur Cannabispolitik in Niedersachsen vor

* Victor Perli:
o perli.de/2009/10/15/die-linke-legt-grosse-anfrage-zur-cannabispolitik-in-niedersachsen-vor-perli-kriminalisierung-schadet-mehr-als-sie-nutzt/

* Deutscher Hanf Verband:
o hanfverband.de/aktuell/meldung_1256220399.html

* Große Anfrage der Linke im niedersäsischen Landtag (PDF):
o Cannabispolitik in Niedersachsen

BUND:

* Kleine Anfrage der Abgeordneten Monika Knoche, Karin Binder, Dr. Martina Bunge, Inge Höger, Ulla Jelpke, Katja Kipping, Wolfgang Neskovic, Dr. Ilja Seifert, Jörn Wunderlich und der Fraktion DIE LINKE: Finanzielle Auswirkungen des Cannabisverbotes (PDF)
* DHV-Thema: Finanzielle und wirtschaftliche Auswirkungen einer Cannabislegalisierung (PDF)

Antrag
der Abgeordneten Dr. Harald Terpe (…) und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Besitz und Anbau von Cannabis zum Eigengebrauch entkriminalisieren – glaubwürdige und am Menschen orientierte Cannabisprävention umsetzen

Der Bundestag wolle beschließen:

I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:

Der Ansatz, mit Hilfe des Strafrechts den Konsum von Cannabis zu verhindern, ist den Nachweis seiner Wirksamkeit bislang schuldig geblieben und ist faktisch gescheitert. Trotzdem überwiegen bislang immer noch die ordnungspolitischen bzw. repressiven Instrumente mit dem Ziel der Reduzierung des riskanten Gebrauchs. gegenüber den gesundheitspolitischen. Dieser Umstand behindert eine glaubwürdige Cannabisprävention

II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, 1. einen Gesetzentwurf zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) vorzulegen, der den Wegfall der Strafbarkeit vorsieht, wenn der Täter oder die Täterin das Cannabiskraut (Marihuana) oder das Cannabisharz (Haschisch) lediglich zum Eigengebrauch anbaut, herstellt, einführt, ausführt, durchführt, erwirbt, sich in sonstiger Weise verschafft oder besitzt...

Bundestag: dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/117/1611762.pdf
DHV: Grüne wollen Anbau von Cannabis entkriminalisieren

Der Krieg gegen Drogen ist gescheitert

"Der Krieg gegen die Drogen ist eine gescheiterte Strategie", schreibt John Gray auf Zeit online. Der Autor fasst alle wesentlichen Argumente zusammen, die für eine (kontrollierte) Freigabe auch harter Drogen sprechen:

* Etliche Länder (u.a. Mexiko) versinken nicht in der Drogensucht, sondern im Krieg der Drogenkartelle.
* Die Kosten und Opfer der Drogenprohibition übersteigen bei weitem jedes gesundheitliche Risiko.
* Das Drogenverbot kriminalisiert an sich rechtschaffene Menschen.
* Die künstlich überhöhten Preise sorgen für Beschaffungskriminalität.
* Das größte gesundheitliche Risiko ist nicht der Drogenkonsum, sondern durch die Verfolgung bedingte mangelnde hygienische Verhältnisse, die Gefahr von Überdosen und durch verunreinigte Drogen.
* Drogenkonsum und Produktivität im bürgerlichen Beruf schließen sich nicht unbedingt aus.
* Es gibt keinen moralischen Konsens mehr zur Ächtung von Drogen.
* Die Gewinne aus dem illegalen Drogenhandel finanzieren andere Verbrechen und den internationalen Terror.

Dieser Bestandsaufnahme ist kaum etwas hinzuzufügen.

Lawblog: lawblog.de/index.php/archives/2009/10/19/der-krieg-gegen-drogen-ist-gescheitert/

Zeit Online: zeit.de/2009/43/op-ed-Gray?page=1

John Gray: guardian.co.uk/profile/johngray

* The case for legalising all drugs is unanswerable:
guardian.co.uk/commentisfree/2009/sep/13/legalise-drugs-john-gray

The Wire Season 3
The Wire Season 3
"Contains strong language, violence, hard drug use and sex: Suitable only for persons of 15 years and over..."

The Wire re-up: is Hamsterdam realistic?

Hamsterdam is probably The Wire's bravest and most radical storyline. Elsewhere the programme confines itself to describing problems – under-resourced and irrelevant schooling, sluggish bureaucracy, political corruption – but on the subject of the war on drugs it examines a possible solution. Over the course of this series, police chief Bunny Colvin establishes three drugs-tolerance "free zones" in derelict areas of Baltimore, and the programme carefully and even-handedly analyses how these would work and what the eventual political, media and public reaction would be.


A summary of the Hamsterdam storyline from Season 3: watch?v=BoiJRKwiC1Y

Quickly nicknamed Hamsterdam – a corruption of Amsterdam, "one of those countries where drugs are legal" – the experiment is successful in clearing drug dealing off residential street corners that had been blighted by the dealing and its attendant violence for years. We see peaceful corners presented like a dream or a fantasy, or a trip to the past, with neighbours hanging up their clothes, the radio trilling softly, kids rushing past to play games.

David Simon and Ed Burns's basic point is this: the prohibition of drugs makes the situation worse, just as prohibition of alcohol ramped up the problems caused by alcohol in the 1930s. It criminalises swaths of society, fills prisons with non-violent offenders, facilitates the creation and enrichment of violent gangs, forces those who use drugs to use adulterated, dangerous products, brings the law into disrepute, and costs vast amounts of money that could be put to better uses. In their book The Corner, Simon and Burns describe "the absolute futility of trying to police a culture with an economy founded on lawbreaking".
- The Wire re-up: is Hamsterdam realistic?

The Wire re-up: would legalising drugs be so wrong?

Bubbles is a man who has enjoyed the highs and suffered the lows, but his journey through Hamsterdam is particularly dark. So dark that he stays clean. Hamsterdam at night is portrayed as Dante's Inferno made real, a vision of hell, junkies shooting up in the street and public sexual favours for a score. It looks much worse even than the normally miserable scene you would associate with drug dens. Johnny, in his messed up state, calls it "paradise". [...]

Of course the drugs that are being taken on these mean streets are harder than marijuana.

Cocaine in all its forms is highly addictive. But so is alcohol. Marijuana use does not necessarily lead to cocaine and heroin use, just as alcohol does not automatically lead to methylated spirits. And, were they legalised, it would at the very least force the organised crime around it to move elsewhere.- The Wire re-up: would legalising drugs be so wrong?

"The Wire" and the world: narrative and metanarrative:
http://www.ejumpcut.org/currentissue/Wire/index.html

Sebastian Scheerer über die Verfassungswidrigkeit des Cannabisverbotes



Prof. Dr. Sebastian Scheerer über die Verfassungswidrigkeit des Cannabisverbotes.

Das Cannabisverbot verstößt gegen Artikel 1, 2 und 3 des Grundgesetzes.

* bundestag.de/dokumente/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg.html

In Artikel 1 steht: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Artikel 2. Das ist die allgemeine Handlungsfreiheit: Jeder Mensch darf tun und lassen was er will, so lange er nicht in die Rechte anderer Menschen eingreift.
Artikel 3 ist der Gleichheitsgrundsatz, das sogenannte Diskriminierungsverbot.

Bremer Institut für Drogenforschung:

* Drogenpolitik – die letzte Bastion der Planwirtschaft
Sebastian Scheerer und Horst Bossong

HanfBlatt, November 2004:

* Interview mit Professor Sebastian Scheerer

Deutscher Hanf Verband (DHV)
Hanfverband

* Das Normenkontrollverfahren des Amtsgerichts Bernau
* Das "Geringe-Menge"-Urteil von 1994
Am 9. März 1994 stellte das Bundesverfassungsgericht klar, dass in Fällen, in denen "Cannabisprodukte lediglich in kleinen Mengen zum gelegentlichen Eigenverbrauch erworben und besessen werden" "das Maß der von der einzelnen Tat ausgehenden Rechtsgütergefährdung und der individuellen Schuld gering" sei. Um nicht die Verfassungswidrigkeit des Hanfverbotes feststellen zu müssen, suchten die Richter nach einer politisch weniger problematischen Lösung und legten fest, dass in solchen Fällen "die Strafverfolgungsorgane nach dem Übermaßverbot von der Verfolgung der in § 31a BtMG bezeichneten Straftaten grundsätzlich abzusehen haben".

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